Picnic

Augsburg, Germany

Neues „Highlight“ in Augsburg– DREIMETA verantwortet das Interior-Design des neuen „PICNIC“ im Herzen von Augsburg.

Augsburg, Juli 2015 – DREIMETA setzt die Werte des Picnic`s – „mit Liebe gemacht“ gestalterisch um. Der Total-Umbau des Hauses und dessen Umnutzung zu einer „all day“ Gastronomie der besonderen Art ist nun abgeschlossen. In der Maximilianstraße, der Augsburger Prachtstraße, eröffnet das Picnic. Zwei Etagen mit bodennahen Fenstern ermöglichen einen unverstellten Blick auf die Maximilianstraße und den Moritzplatz. Gleiches gilt für den großzügigen Außenbereich und die komplett zu öffnende Fassade, welche sowohl Aus- als auch Einblicke verspricht.

Die Aufgabe ist kurz umschrieben: Ein „ganz besonderer Ort“, der mit den großen Cafés und Bistros der Welt mithalten kann. Weltstadtflair – bestehend aus ein wenig Berlin, einer Prise Italien und als Beilage Spanien – und das Ganze mit der Handschrift des DREIMETA Teams.

Das Konzept: „Die Mischung macht`s“! Viele liebevolle Details, Technik, die den Gästen den Aufenthalt erleichtert und die Kombination von Selbstbedienung und Service. Der Gast kann von morgens bis abends aus einer feinen Auswahl an Speisen und Getränken wählen und selbst entscheiden, ob er bleibt oder außer Haus verzehrt. Zusammen mit dem Küchenchef Michael Speckner von „Crownevent“ haben die Betreiber Werner Bahmann und Vitaluccio Bellano ein vielschichtiges und rundum gelungenes Food-Konzept kreiert, das sich sehen lassen kann und ständig weiterentwickelt wird.

Die Freitreppe zur „Belle Étage“, die wie das Gebäude aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammt, entsprach leider nicht mehr den gängigen Normen. Da sie aber in ihrer Form unbedingt erhalten bleiben sollte, wurde als Absturzsicherung ein „Verbau“ aus Stahlgittern angefertigt, der in Anlehnung an die berühmte Brücke „Pont des Arts“ in Paris zukünftig mit Vorhängeschlössern sog. „Liebesschlössern“ zusammengehalten wird. Mit Liebe gemacht... Auch die Gäste dürfen und sollen sich hier mit einem Vorhängeschloss verewigen können.
Die Bestuhlung besteht in der Hauptsache aus den „Basket-Chairs“ von Gian Franco Legler - ein Design-Klassiker aus den 50/60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Als Originale wurden sie von Armin Fischer persönlich über ein Jahr lang, teils als Einzelstücke, zusammengetragen und aufgearbeitet. Jeder einzelne ist um die 50 Jahre alt und kann bestimmt einige Geschichten erzählen.

„Um den ursprünglichen Charakter des Nachkriegsgebäudes zu erhalten, war es uns ein großes Anliegen, möglichst viel im Original zu bewahren, um die Geschichte des Ortes spüren zu können“ sagt Armin Fischer von Dreimeta.
Die Astlöcher und Risse im Parkettboden aus geölter Eiche wurden schwarz ausgespachtelt. Dieser Boden geht dann über in die hexagonalen Fliesen, die von Antoni Gaudi, dem berühmten katalanischen Jugendstilarchitekten, gestaltet wurden. (In Barcelona wird diese Fliese als Belag für die Gehwege genutzt). Die Fliese zieht sich an der Theke hoch und geht dann fast nahtlos in die Oberfläche aus Corian über.
Der Barbereich in der „Belle Étage“ ist so konzipiert, dass dieser untertags wie abends als abgeschlossener Bereich für kleinere Feste, Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern abgetrennt werden kann.
Insgesamt wurde Platz für knapp 200 Gäste im Innenbereich und 40 Plätze im Außenbereich geschaffen. Kleine und große Tische wechseln sich ab, Gruppen können an runden Tischen sitzen oder die fassadenseitige, umlaufende Sitzbank nutzen.