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Pow Wow Café

Augsburg, Germany

Am zentralsten Platz der Stadt entstand ein Café der neuen Generation – im wahren Wortsinn. Das PowWow zieht als Treffpunkt und Station für schnellen und mobilen Genussdie Jugendlichen und ein junges, urbanes Kaffeehauspublikum an. Die unprätentiöse, offene Haltung spiegelt sich im Interiordesign wieder.

Der Kunde: Garant für urbane Gastrokultur

Mit seinen erfolgreichen Gastro-Projekten in Augsburg hat Bernd Fischer seinen sicheren Instinkt für Trends bewiesen. Alle Projekte unter seiner Leitung haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort den Wunsch des jungen Publikums nach einer metropolenwürdigen Szenegastronomie realisiert. Bernd Fischer hat beim PowWow 1 den Schritt auf Augsburgs berühmtesten Platz gewagt.

Die Aufgabe: Gestaltung eines jungen Selbstbedienungs-Cafés am wichtigsten Platz der Stadt

Der Augsburger Rathausplatz ist ein stark frequentierter, über die Stadtgrenzen hinaus berühmterPlatz. Seit langer Zeit haben sich an seinem westlichen Rand Kaffeehäuser und andere Gastronomie etabliert. Am Platz eines aufgegeben, alteingesessenen Cafés sollte ein komplett neues Konzept umgesetzt werden: ein junges, urbanes Selbstbedienungscafé mit einer starken ToGo-Ausrichtung. Besonders zu berücksichtigen waren die reibungslosen Abläufe an der Theke, die durch die Selbstbedienung in den Mittelpunkt rückt, sowie die geringe Platzkapazität im Caféraum. Das Konzept sollte außerdem für weitere Filialen adaptierbar sein.

Die Idee: Hochwertiges Angebot, günstiger Rahmen

Snacks und Kaffee imPow Wow sind von hervorragender, biologischer Qualität – trotzdem wollten wir weder auf die bekannte „Bio-Ästhetik“ noch auf die Optik von Coffee-to-go-Ketten zurückgreifen. Wir entschieden uns für ein eklektisches Konzept, das mit günstigem Mobiliar und Zitaten aus der Gastronomie spielt. Die Funktionalität der Einrichtung stand immer im Vordergrund, dennoch sorgt eine Vielzahl von Details für eine unterhaltsame, amüsante Optik. Ein Mix aus verschiedenen Materialien, Formen und Strukturen spiegelt die unterschiedlichen Kunden und ihren individuellen Style wider.

Die gestalterische Umsetzung: Ideen mit Unterhaltungswert

Durch das Café zieht sich eine Reihe kleiner überraschender Details, die Teil der Erlebnisqualität werden.  Kreisrunde Einbuchtungen strukturieren die Teakholztheke wie einen Emmentaler Käse. Theken und Barhocker an den Fensterfronten und mitten im Raum maximieren das Sitzplatzangebot. Die einfachen Stühle sind rosafarben lackiert und werden durch Hocker aus gleichfarbigen Getränkekisten ergänzt. Eine zylinderförmige Leuchte im Gastraum erlaubt farbliche Veränderungen beim Licht und erzeugt so unterschiedliche Stimmungen. Die Pendelleuchten sind von Freundschaftsarmbändern inspiriert und wurden wie alle anderen Einrichtungsgegenstände eigens für die PowWow Kette entworfen. So auch das DJ-Pult, das für Abendveranstaltungen aktiviert werden kann.

Der Erfolg: Belebung der ganzen Umgebung

Der große Erfolg des PowWow 1 sorgte sogar für Handlungsbedarf von Seiten der Stadt und des Betreibers. Das Café wurde zu dem wohl bekanntesten Treffpunkt für Jugendliche in der Innenstadt – erfreulicherweise als lokales Konzept einer Kaffeehauskette. Die Gäste sind weit über das Sitzplatzangebot hinaus mit Kaffee- und Getränkebechern auf dem Platz präsent, so dass ein konzertierter Plan entwickelt wurde, um den Platz sauber zu halten. Inzwischen ist der Rathausplatz zu einem Ort für ein friedliches Zusammensein von Jugendlichen und anderen Kaffeehausgästen aus der ganzen Stadt geworden – eine neue Entwicklung, die durchaus begrüßt wird. Der Impuls dazu ging vom Café PowWow aus – ganz im Sinne des Namens „PowWow“, im indianischen Sprachgebrauch die Bezeichnung für „Versammlungsrunde“.