Neni Restaurant im Alten Hafenamt

Hamburg, Germany

NENI Restaurants haben ihren Ursprung am Wiener Naschmarkt. Mit orientalischer, israelisch inspirierter Küche begeistern sie jetzt auch in Berlin und ganz neu in Hamburg.

Der Kunde: Kooperationspartner mit Geschmack

Bereits beim dritten Projekt kooperiert NENI mit der 25hours Hotelgruppe. In den Häusern von 25hours in Wien und Berlin haben sich NENI Restaurants bereits erfolgreich etabliert. Das Angebot passt perfekt zur Zielgruppe von 25hours und öffnet zugleich das Haus für alle anderen Besucher. Die Hotelgruppe als Auftraggeber stärkt damit ihr Image als Impulsgeber für eine kosmopolitische, urbane und individuelle Hotellerie. Seit der Gründung 2003 hat 25hours mit diesem Ansatz großen Erfolg: acht Häuser mit ausgezeichneten Buchungszahlen bestätigen die Leidenschaft der vier Gesellschafter für überraschende Konzepte, die an jedem Ort anders aussehen.

Die Aufgabe: Restaurant mit Terrasse in denkmalgeschütztem Gebäude am Hafen

Das ehemalige Alte Hafenamt in Hamburg wurde im Bestand zu einem modernen Hotel der 25hours Gruppe umgebaut. Mit dem Auftrag zur Gestaltung des Hotels  war von uns auch ein Konzept für ein Restaurant mit 100 Sitzplätzen plus Terrasse mit weiteren 60 Sitzplätzen gefordert. Das Restaurant mit einer orientalisch ausgerichteten Küche und der hanseatisch-maritime Charakter des Hauses sollten sich bestmöglich verbinden. Außerdem waren alle Anforderungen an einen modernen Gastro-Betrieb zu erfüllen, wie etwa eine offene Küche.

Die Idee: Der Hafenmeister schaut in die Töpfe der Welt

Wie im Hotel orientierten wir uns auch bei der Gestaltung des Restaurants an der Figur des Hafenmeisters, der von der fremden, weiten Welt jenseits des Hafens träumt. Im Restaurant sitzen Menschen aus aller Welt auf unterschiedlich hohen Bänken, Stühlen oder Barhockern, immer bewegt sich etwas. Das gediegene Hamburger Kaufmannsflair wird schmunzelnd aufgebrochen durch internationale Zitate. Keiner sitzt einsam, alle gehören in dem intimen, aber großzügigen Raum zusammen und schauen den Köchen bei der Arbeit zu. Die großen Fenster öffnen den Blick und das pure Mauerwerk zeigt, dass man hier das echte Leben spüren darf.

Die gestalterische Umsetzung: Küche wird Stube, Fremde werden Freunde, andere Städte werden Hamburg

Im Restaurant konnten wir Schiffsladungen an Ideen mixen: hexagonale Fliesen aus der Hafenstadt Barcelona zusammen mit dunklen Schiffsbodenplanken, handgemachte Wandfliesen mit einer Sammlung von alten Thonet-Stühlen aus Wien, Messing wie auf alten hanseatischen Seglern. Die Küche haben wir offen und transparent gestaltet, mit einer bunten Verglasung und Vorratsregalen, die sich im Gastraum befinden. Im Küchenbuffet aus alten, umgebauten Kartenschränkensind Geschirr und Küchenwerkzeug untergebracht. Eine Sammlung alter Suppenschüsseln erinnert an die gute alte Zeit, als alle aus einem Topf aßen. Bei aller Gastgemeinschaft im NENI kann gleichwohl jeder essen, wie er will: auf orientalischer Sitzebene, etwas höher an der Bar wie im Mittelmeerraum oder wie gewohnt irgendwo zwischendrin.

Der Erfolg: Überraschung sogar im allerhand gewohnten Hamburg

Das NENI hat in Hamburg schlichtweg einen Run ausgelöst. Freie Plätze sind rar und schnell reserviert. Wir freuen uns, dass gerade in dieser weltläufigen Stadt noch Überraschungen mit einem neuen Gestaltungskonzept möglich sind. Gemütlichkeit, Ungezwungenheit und Gemeinschaft – Hamburg liebt das Leben im NENI.