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25hours Hotel Wien - Part I

Vienna, Austria

Budget-Hotel zeigt Charakter: das 25hours Hotel ist für Wien eine kleine eigenwilligeVisitenkarte, die den surrealen Charme der Stadt ins Zimmer transportiert. Mit dem Thema Zirkus wurde ein komplett eigenständiges Dach für die gesamte Gestaltung gespannt. Konsequent zieht sich das Zirkusmotiv durch das Interior Design.

Der Kunde: die Storyteller im Hotelbereich

Hinter der 25hours Hotelgruppe steht Christoph Hoffman, einer der erfolgreichsten Impulsgeber im Hotelgeschäft, der gemeinsam mit drei Partnern das Konzept vorantreibt. Grundsatzidee der 25hours Hotels ist die jeweilig komplett andere Gestaltung für die einzelnen Häuser. Jedes 25hours Hotel erzählt eine andere Geschichte.

Die Aufgabe: Entwicklungsfähiges Konzept für ein Themenhotel

Als Hotelstandort steht Wien in einer langen, großen Tradition und seine Hotels in einem entsprechenden Wettbewerb. Bei der Aufgabe, dort ein neues Budget-Hotel zu etablieren, war eine attraktive eigenständige Profilbildung gefragt. Das Konzept für 34 Zimmer in einer ersten Etappe sollte für mögliche Erweiterungen problemlos adaptierbar sein.

Die Idee: Attraktivität erreichen durch Emotionalisierung

Unter der Dachmarke 25hours sollte einerseits ein lokaler Bezug zu Wien hergestellt werden, andererseits muss das Grundprinzip von 25hours funktionieren. Die Lösung bestand in der pragmatischen Umsetzung der Grundstrukturen für ein 25hours Hotel und einer überraschenden, emotionalen Referenz an die Stadt Wien. Das Haus verfügt über alle Standards für ein hochwertiges Angebot im Low-Budget Bereich und zeigt zugleich einen komplett neuen, einen „wienerischen“ Charakter in der 25hours Hotel-Familie.

Die gestalterische Umsetzung: der Zirkus als Wiener Traumwelt

Das Thema Zirkus steht als Metapher für eine Wiener Kulturtradition – Wien war und ist der Platz für Sensationen, Shows, für das Operettenhafte, den Rummel mit einem volkstümlichen Einschlag. Der Zirkus symbolisiert das Rauschhafte, das Eintauchen in eine andere Welt und weckt bei den Gästeneine hochgradig emotionale Identifikation mit den Traumbildern der Kindheit. Ausgangspunkt für das Gestaltungskonzept war ein maximal hochwertiger Umgang mit dem Thema. Die nostalgische Referenz an die Blütezeit des Zirkus Anfang des 20. Jahrhunderts wird durch zeitgemäße und moderne Elemente ins Heute gesetzt. Das Farbkonzept ist bunt und fröhlich. Authentische Fundstücke und Tapeten mit exklusiv angefertigten Illustrationen des Künstlers Olaf Hajek geben jedem Raum eine eigene Prägung. In den Bädern zitiert die Beleuchtung eine typische Künstlergarderobe, die Einbauten gleichen in der Optik und Haptik typischenZirkuswagen. Käfigartige Raumteiler strukturieren die Lobby. Das ganze Haus strahlt den unbeschwertenGeist des Zirkuslebens aus. 

Der Erfolg: Erweiterung in zwei Phasen wird vollzogen

Das emotionale Zirkusthema spricht neben dem typischen Budget-Publikum auch eine designinteressierte Zielgruppe an, die sich für leicht skurrile Ideen begeistern kann. Die bestehenden 34 Zimmer sind stark nachgefragt, so dass eine Erweiterung um 187 Zimmer plus Spa, Konferenzbereichen und Restaurant realisiert wird. In einer dritten Phase wird in der 8.Etage des Gebäudes eine Dachterrasse mit Bar entstehen.